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Am 6. Mai 1840 wurde in Großbritannien die erste Briefmarke, die „One Penny Blackausgegeben. Die Postwertzeichen, die es mit der Zeit in immer mehr Ländern gab, weckten schnell auch die Sammelleidenschaft, wie zum Beispiel auch beim Engländer John Edward Gray, der sich selbst als den ersten Philatelisten der Welt bezeichnete, erstand noch am Tag der Ausgabe mehrere Exemplare der „One Penny Black“ und zwar nicht in der Absicht, sie auf Briefe zu kleben, sondern um sie aufzubewahren. [Mehr Infos]
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Weitere Informationen zum Thema Briefmarken

In jener Zeit war das Ziel jedes Philatelisten, eine „Generalsammlung“ mit allen Briefmarken der Welt zusammenzutragen - ein Vorhaben, dass heute genauso unvorstellbar scheint wie die Tatsache, dass die ersten Sammler ihre Briefmarken oft auf Tapeten und Lampenschirme klebten.

Ein Briefmarkenalbum, das es ermöglichte, die Sammelstücke zu sortieren und aufzubewahren ohne ihre Zerstörung zu riskieren, kam erst 1881 auf den Markt. Neben einem Album arbeiten moderne Philatelisten noch mit einigen anderen Hilfsmitteln und Werkzeugen. Um Papier und Gummierung nicht zu beschädigen, werden die Briefmarken mit einer speziellen Pinzette angefasst. Mit einem Zähnungsschlüssel wird der Zähnung einzelner Exemplare bestimmt, eine Lupe hilft bei der Detailsuche. Mit einem Signoskop kann man Wasserzeichen finden, eine UV-Lampe enthüllt diverse Prüfzeichen und phospheszierendes Papier, mit einem Mikrometer bestimmt man die Papierstärke.

In der klassischen Philantrie konzentrieren sich Sammler auf Briefmarken aus bestimmten Regionen oder Epochen. Daneben gibt es auch noch Motivsammler, die Postwertzeichen aus aller Welt zu bestimmten Themenbereichen wie berühmte Personen, Pflanzen, Schiffe oder Tiere suchen.

In den letzten Jahren ist Briefmarkensammeln in unseren Breitengraden ein wenig aus der Mode gekommen. Dank einer Gesetzesänderung in China, durch die das Sammeln von Postwertzeichen nun nicht mehr verboten ist, könnte sich das aber auch wieder ändern. Experten vermuten nämlich, dass die Erschließung des neuen Absatzmarktes vor allem die Preise der wertvolleren Briefmarken in die Höhe treiben könnte. Briefmarken könnten also in Zukunft wieder zu einer attraktiven Wertanlage werden. .
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